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10.12.2011 / Ausland / Seite 7

Zuspitzung der Lage in Syrien

Behörden verurteilen »bewaffneten Anschlag« auf Pipeline. Opposition warnt vor »Massaker« der Regierung

Karin Leukefeld
Offizielle syrische Stellen haben die Sprengung einer der wichtigsten Erdölleitungen des Landes in den Außenbezirken der Stadt Homs vom Donnerstag als Anschlag bewaffneter Gruppen bezeichnet. Syrische Oppositionskräfte im Ausland warnten dagegen davor, das Regime nehme die Explosion zum Vorwand, ein »Massaker« in Homs durchzuführen.

In einem Interview mit dem US-Sender ABC hatte vor wenigen Tagen der syrische Präsident Baschar Al-Assad zur Lage im Land, zum Bericht des UN-Menschenrechtsrates, Morden an Zivilpersonen und dem Vorgehen der Sicherheitskräfte Stellung genommen. Assad äußerte Besorgnis über die vielen Toten, sagte aber gleichzeitig, daß viele Berichte, die verbreitet würden, nicht verifizierbar seien. Er warte darauf, daß der UN-Menschenrechtsrat ihm den Bericht über »Verbrechen gegen die Menschlichkeit«, über systematische Folter und andere Menschenrechtsverletzungen übergebe, damit die Vorwürfe geprüft werden könnten. Niemand habe die Sicher...

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