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10.12.2011 / Feuilleton / Seite 12

Spremberger Ausblicke

Lokalpolitik trifft Weltliteratur

Aus Geldmangel brach Erwin Strittmatter 1929 in Spremberg/Brandenburg das Gymnasium ab, das heute seinen Namen trägt. Er hat es zumindest am Ende sehr gehaßt. Die Umbenennung wurde 1996 von einem SPD-Landrat des Spree-Neiße-Kreises vorgenommen. Lange stand der Schriftsteller auch bei der lokalen CDU hoch im Kurs. Zwölf Jahre lang stellte die den Bürgermeister Egon Wochatz. Der ist bis heute rühriges Mitglied im Strittmatter-Verein, der regelmäßig in der Aula des Gymnasiums zusammenkommt, wo im August auch der 100. Geburtstag des Sohnes der Stadt begangen werden soll, der wohl für alle Zeiten der berühmteste bleiben wird. Wochatz hat seinem Kollegen Amtsnachfolger, Klaus-Peter Schulze, die Schirmherrschaft angetragen. Der h...

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