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09.12.2011 / Inland / Seite 4

Rückholung von Atommüll verzögert sich

Kommunalpolitiker in der Asse sorgen sich wegen Verschiebung

Max Eckart
Die vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) geplante Rückholung der radioaktiven Abfälle aus dem maroden ehemaligen Bergwerk Asse im Kreis Wolfenbüttel (Niedersachsen) steht immer mehr in Frage. Anders als zunächst angekündigt, wird die erste Kammer mit Atommüll nicht mehr in diesem Jahr angebohrt. Kommunalpolitiker und Umweltschützer reagieren darauf mit großer Sorge.

»Ich bin zutiefst frustriert, daß es immer wieder zu Verzögerungen kommt und es nicht vorangeht«, erklärte am Donnerstag die Bürgermeisterin der Samtgemeinde Asse, Regina Bollmeier (SPD). Ihr Parteifreund, der Wolfenbütteler Landrat Jörg Röhmann, sprach von einem »herben Rückschlag für unsere gemeinsamen Ziele«. Beide Politiker sind Mitglieder in der sogenannten Asse-2-Begleitgruppe. Das 2008 ins Leben gerufene Gremium will den Prozeß der Asse-Schließung kritisch begleiten und hat dabei insbesondere die Interessen der Region im Auge.

Bei der bislang letzten Sitzung der Gruppe am vergangene...



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