Der Schwarze Kanal
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08.12.2011 / Inland / Seite 5

Selbsthilfeorganisation für Vorstände

Genossenschaftskongreß gab Ratschläge zur Disziplinierung der Mitglieder

Sigurd Schulze
Irreführend ist der Name des alljährlich von der Akademie der Immobilienwirtschaft Berlin veranstalteten »Genossenschaftskongresses«. Ein Kongreß: Da denkt man an eine Versammlung von gewählten Delegierten, die gemeinsame Ziele diskutieren und Beschlüsse fassen. Bei 2000 Wohnungsgenossenschaften in Deutschland, die über zwei Millionen Wohnungen verfügen, könnte man annehmen, daß diese etwas zu diskutieren hätten, zum Beispiel die Wohnungsbauförderung durch die Bundesregierung oder Aktivitäten gegen die explodierenden Strom- und Gaspreise oder die genossenschaftliche Demokratie.

Der »Genossenschaftskongreß« aber ist nichts anderes als eine Schulung und ein Erfahrungsaustausch von Vorständen, Aufsichtsräten und leitenden Angestellten. Es wird geredet, aber nichts beschlossen. Es kann auch nicht jeder hingehen, denn der Eintritt kostet 468 Euro normal und 390 Euro für Mitglieder (für einen Tag). Mitglieder sind Genossenschaften und Unternehmen, die im Verba...

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