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07.12.2011 / Inland / Seite 2

»Es ging eben nicht nur um einen Bahnhof«

Volksabstimmung zu »Stuttgart 21« war kein Schritt zu direkter Demokratie, sondern deren Simulation. Ein Gespräch mit Tom Adler

Daniel Behruzi
Tom Adler ist Stadtrat der Fraktionsgemeinschaft SÖS und Die Linke in Stuttgart und Vertreter der Gruppe »Gewerkschafter gegen Stuttgart 21« im Aktionsbündnis der Projektgegner

Die Volksabstimmung gegen »Stuttgart 21« hat für die Gegner des Tiefbahnhofs mit einer Niederlage geendet. Was sind die zentralen Ursachen?

Ich würde den Begriff der Niederlage relativieren. Natürlich ist das Ergebnis kein Sieg, aber es ist auch nicht – wie zum Teil von Vertretern der Bewegung kommuniziert – eine »krachende« oder »verheerende« Niederlage. Die Gegner des Projekts haben bei dem Votum mehr Stimmen bekommen als die »S21«-kritischen Parteien bei der Landtagswahl. Welche außerparlamentarische Bewegung kann von sich, wie in Stuttgart, behaupten, die Hälfte der Bevölkerung der Stadt steht hinter uns? Daß die Volksabstimmung nicht gewonnen werden konnte, liegt vor allem an der gigantischen Medienmacht und den Millionen der Konzerne, die hinter dem Projekt stehen...

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