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07.12.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

»Darauf läßt sich aufbauen«

Trotz hohem Druck haben die Streikenden bei der Charité-Servicetochter CFM durchgehalten. Sie haben gezeigt: Kämpfen lohnt sich. Ein Gespräch mit Sascha Stanicic

Herbert Wulff
Sascha Stanicic ist aktiv im Solidaritätskomitee für die CFM-Beschäftigten und Mitglied der Streikleitung

Wie bewerten Sie das sogenannte Eckpunktepapier, das nach einem Vierteljahr Streik bei der Charité Facility Management GmbH (CFM) am Montag unterschrieben wurde?

Aus Sicht der Gewerkschaften und aller Streikenden ist das nicht das Ende des Kampfes um einen Tarifvertrag, sondern nur ein Zwischenschritt. Auch wenn die Vereinbarung materiell keine großen Verbesserungen beinhaltet, werte ich sie als Erfolg. Erstens, weil ein Arbeitgeber, der sich konsequent geweigert hat, die Gewerkschaften als Interessenvertretung anzuerkennen, gezwungen wurde, mit diesen einen Vertrag abzuschließen. Zweitens, weil der Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde für die Niedriglohngruppen eine spürbare Verbesserung bedeutet. Und drittens, weil keine Friedenspflicht vereinbart wurde – die Bedingung für das Fortsetzen der Auseinandersetzung ist also gegeben.

Wäre nicht mehr...


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