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07.12.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

Waffenstillstand bei CFM

Gewerkschaften und Geschäftsleitung bei Charité-Servicetochter einigen sich nach zwölf Wochen Streik auf Mindestlohn und Einmalzahlung. 2012 weitere Verhandlungen

Daniel Behruzi
Nach zwölf Wochen Streik haben sich die Gewerkschaften ver.di und DBB-Tarifunion mit der Geschäftsführung der Charité Facility Management GmbH (CFM) am Montag nachmittag auf ein Eckpunktepapier geeinigt. Demnach gilt bei der Servicetochter des Berliner Uniklinikums ab Mai 2012 ein Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Alle Beschäftigten erhalten im Januar eine Einmalzahlung von 300 Euro. Zugleich hat sich die CFM-Spitze zur Aufnahme von Verhandlungen über einen Manteltarifvertrag verpflichtet. Ver.di sieht die nun erfolgte Einigung als Zwischenschritt hin zu einem für alle bei CFM Arbeitenden gültigen Tarifvertrag. Die Gewerkschaftsmitglieder, die den Ausstand bis Ende der Woche fortsetzen, werden auf Streikversammlungen informiert und sollen am Donnerstag in einer Urabstimmung über den Kompromiß befinden.

Das Dokument soll nicht »Tarifvertrag« heißen, darauf haben die notorisch gewerkschaftsfeindlichen CFM-Miteigentümer Dussmann und Vamed bestanden. Doc...

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