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07.12.2011 / Feuilleton / Seite 12

Nachtlieder der Steppe

Astrorock und Hunnenprog: Heute spielen die Rasenden Leichenbeschauer in Berlin

Robert Mießner
Unter allen klingenden Namen wählten sie einen der besten: Die ungarischen Vágtázó Halottkémek, auf deutsch: Rasende Leichenbeschauer, englisch: Galopping Coroners, gründeten sich 1975 und spielen hochenergetischen Schamanenpunk. Gleich ihre erste Veröffentlichung kam mythenverhaftet daher. Sie steuerten einen Track zur »Fix Planet!«-Compilation (1981) des Düsseldorfer Atatak-Labels bei. Das Albumcover zeigte Pieter Bruegels »Turmbau zu Babel«, die Platte teilten sich die Leichenbeschauer mit illustren Künstlern wie Eva Johanna Reichstag & Die Form und Maurizio Bianchi. Initiiert wurde sie von der westdeutschen Elektroband Der Plan; unter dem Arbeitstitel »What’s next, humans?« hatten sie international um Beiträge weniger bekannter Musiker gebeten und den Fokus auf Ost- und Süd­europa gelegt. Auf ihre erste eigene Veröffentlichung mußten die Leichenbeschauer noch sieben...

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