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05.12.2011 / Inland / Seite 5

»Telekommunikative Spurensuche«

Mehrere Bundesbehörden setzen IMSI-Catcher zum Lokalisieren von Mobiltelefonen ein

Matthias Monroy
Der am Dienstag vom »Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung« veröffentlichte bayerische »Leitfaden zum Datenzugriff« gibt auch Handreichungen zur Nutzung sogenannter IMSI-Catcher. Damit können eingeschaltete Mobiltelefone im Umfeld identifiziert werden. Seinen Namen hat das Gerät von der »International Mobile Subscriber Identity«. Diese Kennummer ist auf der SIM-Karte des Mobiltelefons gespeichert und wird für jeden Vertragsnehmer einmalig vergeben. Ein IMSI-Catcher sendet mit einem stärkeren Signal als umliegende Funkzellen der Netzbetreiber. Geräte buchen sich daher automatisch bei dieser von Verfolgungsbehörden aufgestellten Basisstation ein. Über eine Bestandsdatenabfrage beim Telekommunikationsprovider veranlassen die Behörden dann die Herausgabe weiterer Informationen über den Inhaber.

Während über die Anwendung von IMSI-Catchern durch Landesbehörden wenig bekannt ist, liegen jetzt Zahlen der Bundesbehörden vor. Allein das Bundeskriminalamt (BKA) hat...

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