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28.11.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

Konträre Positionen

In Südafrika beginnt die diesjährige UN-Klimakonferenz. Positionen der Entwicklungsländer und vieler Industriestaaten stehen sich unversöhnlich gegenüber

Wolfgang Pomrehn
Am heutigen Montag beginnt im südafrikanischen Durban die diesjährige UN-Klimakonferenz. Bis zum 9. Dezember werden Vertreter von über 190 Staaten sowie der EU über die Zukunft des internationalen Klimaschutzes verhandeln. Diesmal steht besonders viel auf dem Spiel. Der geltende Klimaschutzvertrag, das Kyoto-Protokoll, läuft Ende 2012 aus. Eigentlich hätte längst eine umfassende Erneuerung des Vertrags, wie es die meisten Entwicklungs- und Schwellenländer fordern, oder ein vollkommen neues Vertragswerk, wie vor allem von den USA gefordert, unterschrieben sein sollen. Allerdings sind die Verhandlungen immer wieder an den enormen Widersprüchen gescheitert. Nun wird eine der wichtigsten Fragen in Durban sein, ob es noch eine notdürftige Verlängerung des Vertrags eventuell bis 2020 gibt oder die internationale Gemeinschaft in den nächsten Jahren ganz ohne verbindliche Klimaschutzziele leben wird, bis vielleicht in drei oder vier Jahren ein neuer Vertrag ausge...

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