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24.11.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Chevron kommt billig davon

Brasilien: Greenpeace fordert höhere Strafen für Verursacher von Ölkatastrophe

Wegen der Ölpest vor der brasilianischen Küste muß der US-Ölkonzern Chevron umgerechnet 20 Millionen Euro Strafe zahlen. Der Bundesstaat Rio de Janeiro werde vor Gericht aber noch weitere Entschädigungszahlungen einfordern, kündigte Rios Umweltminister Carlos Minc am Montag (Ortszeit) an. Die Kosten, die Chevron tragen müsse, könnten sich somit auf insgesamt 41 Millionen Euro summieren.

Minc sagte, Rio werde kein »Ort der Straflosigkeit« bei ökologischen Vergehen sein. Chevron könne nicht nur zur Zahlungen weiterer Entschädigungen verpflichtet, sondern auch für die kommenden fünf Jahre von der Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen ausgeschlossen werden. Er nannte die Katastrophe »vermeidbar« und warf Chevron »Nachlässigkeit« vor.

Energieminister Edison Lobao kündigte nach einem von Präsidentin Dilma Rousseff einberufenen Krisentreffen an, die Regierung werde den Vorfall «mit äußerster Härte...



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