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19.11.2011 / Inland / Seite 5

Bewegung schwächelt

Bildungsstreik: Obwohl sich die Probleme an Unis und Schulen im Zuge der Krise verschärft haben, fielen die Proteste eher mäßig aus

Ralf Wurzbacher
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund und Länder aufgefordert, die Hochschulen endlich fit für den Ansturm von immer mehr Studienanfängern zu machen. Durch Studienplatzmangel, Zulassungschaos, schlechte Betreuungsverhältnisse und Wohnungsnot habe sich die Lage an den Hochschulen dramatisch zugespitzt. Nach Angaben der GEW fehlten allein im laufenden Wintersemester 50000 Studienanfängerplätze – gleichzeitig blieben in zulassungsbeschränkten Studiengängen Plätze unbesetzt. Bund und Länder müssen die Mittel des Hochschulpakts aufstocken und für den raschen Start eines bundesweiten Zulassungssystems sorgen, erklärte GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller am Donnerstag abend in Frankfurt am Main.

Bundesweit hatten am Donnerstag Tausende Studenten und Schüler für bessere Lernbedingungen demonstriert. In Berlin nahmen laut Polizei rund 2100 Menschen an einem Marsch teil – die Veranstalter sprachen von 6000. In München gingen 1500 ...

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