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07.11.2011 / Inland / Seite 4

Üble Nachrede: SPD diffamiert Mieterprotest

Berlin: In Treptow/Köpenick machen Sozialdemokraten mobil. CDU und Grüne hieven Scharfmacher an Bezirksspitze

Christian Linde
Der von nahezu allen Parteien seit dem zurückliegenden Wahlkampf beteuerte Einsatz für die von Mietpreisexplosion und Wohnungsverknappung gebeutelten Hauptstädter treibt vor allem in einem Berliner Bezirk merkwürdige Blüten – in Treptow-Köpenick. Dort hat sich vor knapp drei Jahren mit »Karla Pappel – Initiative gegen Mietpreiserhöhungen und Verdrängung Alt-Treptow« eine von mittlerweile zahlreichen Stadtteilgruppen gegründet, um der neoliberalen Wohnungspolitik des am 18. September nach fast zehn Jahren abgewählten »rot-roten« Senats etwas entgegenzusetzen. Unter der Überschrift »Wer wohnen will, soll wohnen bleiben und dürfen« macht die SPD nun Front gegen die Aktivisten. »Im Ortsteil Alt-Treptow wird ›gehaßt‹. Junge Familien, die sich mit anderen den Traum von der eigenen Wohnung erfüllten, sogenannte Baugruppen, Menschen, die aus anderen Bezirken nach Alt-Treptow ziehen, Schwaben, die zu bürgerliche Kunger-Kiez-Initiative, di...

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