Schwarzer Kanal
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07.11.2011 / Feuilleton / Seite 13

Ideen bis März

Die diesjährige Viennale blickt auf das Verhältnis zwischen Kino und Politik

Dietmar Kammerer
Die Politik und das Kino lassen sich unter anderem darin vergleichen, daß ohne Bilder gar nichts geht. Mit dem Unterschied, daß das Kino immer neue, andere und überraschende Bilder braucht, während die Politik, genauer: die Politiker, immer nur das gleiche Bild sehen wollen, nämlich sich selbst. Das Kino will die sich ständig selbst überholende Produktion der Bilder, die Politik deren Kontrolle. Wie beide darin zusammenpassen, in Konflikt miteinander geraten oder sich gegenseitig ausbeuten, war einer der heimlichen Schwerpunkt der diesjährigen Viennale, dem internationalen Filmfest in Wien. Und das nicht nur, weil das Festival vergangene Woche mit einer Galavorstellung von George Clooneys »The Ides of March« zum Abschluß gebracht wurde.

In dem Polit-Drama ist die Haupt- eine Nebenfigur. Ryan Gosling spielt einen Berater des demokratischen Präsidentschaftskandidaten (Clooney), von dem man zuerst nur denkt und schließlich auch weiß, daß er zu gut aussieht ...

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