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05.11.2011 / Ausland / Seite 8

»Ich finde keine Worte für dieses aggressive Verhalten«

Auch Veteranen des Irak-Krieges schließen sich in den USA der Occupy-Bewegung an. Ein Gespräch mit Joshua Shepherd

Philipp Schläger
Joshua Shepherd war von 2003 bis 2008 als US-Soldat im Irak eingesetzt. Er ist Mitglied der Organisation »Irak-Veteranen gegen Krieg« (IVAW)

Sie waren als US-Soldat im Irak eingesetzt und sind jetzt in der Bewegung der »Irak-Veteranen gegen Krieg« aktiv. Sie waren in Oakland dabei, als die Polizei am Dienstag vergangener Woche Demonstranten mit Tränengasgranaten und Gummigeschossen angriff. Warum demonstrieren Sie jetzt in New York vor der Börse?

Ich will die Occupy-Bewegung unterstützen, wo immer es auch geht. Sie richtet sich gegen die soziale Ungerechtigkeit in den USA. Als Soldat habe ich selbst erfahren, wie gesetzlos sich mein Land im Ausland verhält und welche Rolle das Militär dabei spielt. Unser Land hat seit 1945 über 50 Regierungen mit Gewalt gestürzt! Und das soll eine Nation sein, die den Frieden anstrebt? Wie unsere Demokratie zur Zeit aussieht, haben wir ja in Oakland hautnah miterlebt.

Einem Freund von Ihnen, dem 24 Jahre alten Kriegsveter...


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