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17.06.2000 / Inland

Bankenriesen heiratswillig

Commerzbank und Dresdner Bank tun so, als wollten sie fusionieren

Dieter Schubert

Wenn es um Fusionsgerüchte im Bankensektor geht, dann ist die Dresdner Bank aus Frankfurt am Main meist mit im Gerede. Kaum verwundern konnte es da, daß das Düsseldorfer Handelsblatt am Freitag meldete, zwischen den Dresdnern und der ebenfalls in Frankfurt ansässigen Commerzbank gäbe es Gespäche über ein Zusammengehen. Allerdings seien die Verhandlungen noch in einem sehr frühen Stadium, berichtete das Blatt.

Dennoch soll es bereits am heutigen Sonnabend ein Spitzengespräch zwischen den beiden Vorstandschefs Bernd Fahrholz von der Dresdner Bank und Martin Kohlhaussen von der Commerzbank geben.

Nun ist nicht genau ersichtlich, warum in einem frühen Stadium der Fusionsverhandlungen bereits die Öffentlichkeit unterrichtet wird. Vermutlich gibt es - wie immer - Interessengerangel unter den Verantwortlichen.

Beide Banken gehören zu den Platzhirschen der im Umbruch befindlichen Deutschland AG. Eng verflochten mit Industriekonzernen und Versicherungen hatten sie i...

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