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27.10.2011 / Ausland / Seite 7

Kritik an Invasion

Somalias Präsident bezeichnet Einmarsch der kenianischen Streitkräfte als unangemessen, illegal und schädlich

Knut Mellenthin
Die kenianische Militärinvasion hat in Somalia kontroverse Reaktionen ausgelöst. Nachdem Präsident Scharif Scheikh Ahmed das Nachbarland am Montag aufgerufen hatte, seine nach Südsomalia eingedrungenen Truppen zurückzuziehen, verurteilte ein Sprecher der Ahlu Sunna am Dienstag seine Äußerungen und begrüßte ausdrücklich die kenianische Intervention. Die sich auf den Sufismus berufende somalische Organisation, hinter der sich eine Koalition von Clanführern und Warlords verbirgt, ist die wichtigste Stütze der schwachen Übergangsregierung, deren Einfluß außerhalb der Hauptstadt Mogadischu gering ist.

Kenianische Truppen in einer Stärke von etwa zwei Bataillonen mit jeweils 800 Soldaten waren am 16. Oktober aus mehreren Richtungen nach Somalia einmarschiert, um die islamistische Al-Schabab zu bekämpfen, die große Teile des Landes beherrscht. Inzwischen sollen sie auf mindestens 4000 Mann verstärkt worden sein. Erstes Ziel der Invasion ist die etwa 120 Kilomet...

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