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24.10.2011 / Inland / Seite 2

»Ein gänzlich anderer Politikstil«

Berliner Piraten zu Besuch in Reykjavik: Von der »Besten Partei« kann man noch etwas lernen. Ein Gespräch mit Christopher Lauer

Mirko Knoche
Christopher Lauer ist für die Piratenpartei neugewähltes Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus

Sie sind mit einer Delegation der Berliner Piratenpartei in die isländische Hauptstadt Reykjavik gereist. Warum gerade dieses Ziel? Welche Gespräche führen Sie dort?

Schon im Wahlkampf wurde uns bewußt, daß wir in Berlin für eine Überraschung sorgen könnten. Die Piraten sind auf Anhieb mit knapp neun Prozent ins Abgeordnetenhaus eingezogen. In Reykjavik hatte es im Mai 2010 eine noch größerere Überraschung gegeben: Die »Beste Partei« des isländischen Satirikers Jón Gnarr erzielte aus dem Stand 35 Prozent und stellt mit ihm nun den Bürgermeister. Eine kleine Gruppe mußte plötzlich eine große Verantwortung übernehmen. Weil rund zehn Prozent aller Isländer als Alkoholiker gelten, sind die Regeln der Anonymen Alkoholiker allgemein bekannt. Ähnlich laufen die Treffen der Besten Partei ab. Jeder kann frei über sein Befinden berichten. Die Beste Partei praktiziert also...

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