22.10.2011 / Sport / Seite 13

Für Fairplay

Der Verein Sport und Gesellschaft öffnet am Sonntag in Berlin-Neukölln das »Goldene Buch« des deutschen Sports

Klaus Huhn
Sogenannte Hallen des Ruhms kommen immer mehr in Mode. Sie scheinen auf der ganzen Welt alle naselang eingerichtet zu werden, jüngst hat sogar die Brandenburgische Technische Universität in Cottbus eine eröffnet. Bekannter ist allerdings die »Hall of Fame« der deutschen Sportobrigkeit. Da sich der Bundespräsident das Recht vorbehalten hat, der deutschen Öffentlichkeit mitzuteilen, wer nach Ansicht eines 25köpfigen Gremiums das Recht erwirbt, in diese Halle aufgenommen zu werden, erreicht die alljährliche Zeremonie den Rang eines Staatsakts.

Am 28.April 2006 wurde diese Halle mit der Nominierung von acht Persönlichkeiten gegründet. Fünf von ihnen waren nach 1935 geboren, von den drei anderen hatte sich Josef Neckermann bei der Arisierung jüdischer Unternehmen in der Nazizeit hervorgetan, Willi Daume war 1937 der NSDAP beigetreten, ließ in seinem Betrieb Zwangsarbeiter schuften und war 1943 Informant des SS-Sicherheitsdienstes geworden, und Max Schmeling ü...

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