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20.10.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

Wer kürzt besser?

Wahlkampf in Spanien: Beide große Parteien wollen Sozialabbau fortsetzen. Bereits jetzt ist jedes vierte Kind unterernährt

André Scheer
Einen Monat vor den Parlamentswahlen in Spanien schieben sich die beiden großen Parteien des Landes die Verantwortung für die katastrophale Wirtschaftslage zu. Die rechte Volkspartei (PP), der Umfragen gute Chance voraussagen, am 20. November die Regierung übernehmen zu können, veröffentlichte auf ihrer Homepage die Bilanz der Administration des scheidenden Regierungschefs José Luis Rodríguez Zapatero. Demnach sind fünf Millionen Menschen im Land erwerbslos, von denen knapp 1,7 Millionen keinerlei staatliche Unterstützung erhalten. In 1,5 Millionen Familien seien alle Mitglieder ohne Arbeit. 6,3 Millionen Rentner litten unter »eingefrorenen« Pensionen, während die Preise auf Rekordwerte gestiegen seien. Nicht weniger als neun der 47 Millionen Menschen in Spanien lebten unter der Armutsgrenze. Das »Rezept« der PP dagegen: eine Steuerpolitik zugunsten der Unternehmer. »Wir brauchen viele Unternehmen, die immer besser werden und viele Arbeitsplätze schaffen«...

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