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20.10.2011 / Thema / Seite 10

Ausverkauf im Kriegsgebiet

Hintergrund. Wie die Besatzer im Irak, Kosovo und in Afghanistan staatliches Eigentum ­verscherbeln

Inge Höger und Sarah Nagel
Vor knapp zehn Jahren begannen US- und ­NATO-Truppen den Krieg gegen Afghanistan. Sie werden dort nicht nur Zehntausende Tote und Verletzte hinterlassen, sondern auch ein umgekrempeltes Wirtschaftssystem und privatisierte Staatsunternehmen. Nicht nur am Hindukusch haben die Besatzer für Privatisierungen gesorgt.

Nach dem Angriff auf den Irak im März 2003 ließen sie kaum etwas unversucht, um staatliche Firmen zu privatisieren und möglichst viel Gewinn mit ihnen zu machen. Drei Monate nach Kriegsbeginn beauftragte die US-Behörde für Entwicklungszusammenarbeit (USAID) die Beraterfirma BearingPoint damit, die irakische Wirtschaft profitabel zu machen. Die Firma sollte unter anderem Pläne für den Staatshaushalt, neue Wirtschaftsgesetze und Regeln für Handel und Zölle erarbeiten und Aufgaben für künftige irakische Ministerien festlegen. Für die Beratung zahlte USAID knapp 80 Millionen US-Dollar.

Wiederaufbau à la USA

Die Besatzungsbehörde unter dem von Präside...

Artikel-Länge: 17842 Zeichen

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