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05.10.2011 / Ausland / Seite 6

Mörderstaat USA

Rainer Rupp
Zwei US-amerikanische Staatsbürger, der islamische Prediger Anwar Al-Awlaki, und sein Freund Samir Khan, wurden am Freitag im Jemen durch eine von einer US-Militärdrohne abgefeuerten Rakete gezielt getötet. Die beiden hatten das englischsprachige islamistische Magazin Inspire herausgegeben, in dem zum bewaffneten Kampf gegen die US-Besatzer in islamischen Ländern aufgerufen wurde. Deshalb wurden sie von der Obama-Administration Al-Qaida zugerechnet. Als Aktivisten waren sie jedoch nie in Erscheinung getreten, sondern nur als Propagandisten. Aber genau das hat sie angeblich besonders gefährlich gemacht, denn – so ein US-Sicherheitsexperte – »sie nutzten ihre in den USA gemachten Erfahrungen sehr geschickt, um tödliche Ideen in die Köpfe von noch ungefestigten, jungen, amerikanischen Muslimen zu pflanzen«.

Tatsache ist, daß Al-Awlaki und Kahn wegen ihrer US-feindlichen Propagandatätigkeit ohne ordentlichen Prozeß und Gerichtsurteil über eine en...

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