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04.10.2011 / Ausland / Seite 6

Gespaltene Opposition

Syrien: Mordanschläge auf Wissenschaftler. Exilgruppen gründen Nationalrat

Karin Leukefeld
Saryah Hassoun, der Sohn des syrischen Großmuftis Ahmed Badreddin Hassoun, wurde am Wochenende von unbekannten Tätern getötet. Der Anschlag ereignete sich am Samstag, als der 1986 geborene Hassoun mit dem Geschichtsprofessor Mohammad Al-Omara auf dem Weg zur Universität von Aleppo war. Al-Omara war sofort tot, Hassoun erlag seinen schweren Verletzungen am Sonntag in einem Krankenhaus in Idlib. Großmufti Ahmed Hassoun, der der sunnitischen muslimischen Gemeinde in Syrien vorsteht, gilt als aufgeschlossener Kleriker, der sich an der Seite von Präsident Baschar Al-Assad intensiv für einen nationalen Dialog in Syrien einsetzt.

Der Angriff reiht sich ein in eine Folge von Anschlägen, denen in den vergangenen Wochen bereits andere Ärzte und Wissenschaftler zum Opfer fielen. Am 25. September war Dr. Hassan Eid, Leiter des Thoraxoperationszentrums am Nationalen Krankenhaus von Homs, getötet worden. Einen Tag später wurde ebenfalls in Homs der stellvertretende Le...

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