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08.09.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

Für ein besseres Chile

Hunderttausende protestieren für Veränderungen im Bildungssystem: Drei Studenten, ein Lehrer und eine Mutter berichten über ihre Beweggründe

Marinela Potor, Santiago de Chile
Seit Monaten protestieren Studenten in Chile. Zu Hunderttausenden gehen sie auf die Straße, besetzen Universitäten. Sie kämpfen für ein gemeinsames Ziel: für eine bessere Bildung, für ein besseres Chile. Und so sind Tucapel, Andrés und José (Studenten an der privaten Adolfo-Ibañez-Universität), Fernando (42jähriger Lehrer an einer weiterführenden Schule) und Fabiola (Lehrerin und Mutter) zusammengekommen, um junge Welt ihre Protestgeschichten zu erzählen. Der Treffpunkt ist symbolisch an der staatlichen Universidad de Chile, der größten und besten Hochschule des Landes. Doch seit Monaten findet hier kein Unterricht mehr statt. Die Studenten haben die Universität besetzt. Statt Tafelbilder hängen Protestbanner an den Wänden, statt Rechtsvorlesungen besuchen die Studenten Diskussionen über das Bildungssystem.

»Eigentlich dürften wir gar nicht protestieren, wir sind die einzige Universität in Chile, die sich offiziell nicht an den Protesten beteiligt«, erkl...

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