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30.05.2000 / Ausland / Seite 0

Opposition auf Rechtskurs

Simbabwe: Auch Bewegung für den Wandel ignoriert Interessen der Bevölkerungsmehrheit

Anton Holberg

Daß Simbabwes Präsident Robert Mugabe und seine herrschende Partei, die ZANU-PF, das Interesse der ländlichen Massen nach Rückgabe des enteigneten Bodens in demagogischer Weise benutzt haben, um ihre Herrschaft und Pfründe angesichts einer wachsenden internen Opposition zu retten, ist offensichtlich. Ebenso offensichtlich ist jedoch der imperialistische Charakter des empörten Aufschreis vor allem der britischen Regierung und der westlichen Medien über die gewaltsamen Besetzungen von knapp einem Drittel der Großfarmen, die sich in den Händen der Nachfolger der kolonialen Siedler befinden. Während die Gewalttätigkeiten für diese Presse - darunter auch die regierungsnahe in Südafrika - ein großes Thema war, ist weder vom Los der simbabwischen Massen überhaupt noch von den viel zahlreicheren Opfern unter den schwarzen Arbeitern auf diesen Farmen die Rede.

Hintergrund der Kampagne des Mugabe-Regimes gegen die weißen Farmer sind die ursprünglich für den April g...

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