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02.09.2011 / Ausland / Seite 6

Reiche verschont

Micaela Taroni, Rom

Italiens Regierung zieht Sondersteuer zurück. Rentenkürzungen verschoben.

Die Regierung von Silvio Berlusconi hat die im Rahmen ihrer Sparpläne vorgesehene »Solidaritätssteuer« für Besserverdienende gestrichen. Geplant war die Einführung einer Fünfprozent-Steuer für Italiener mit Jahreseinnahmen von über 90000 Euro. Bei Einkommen von über 150000 Euro hätte die Steuer auf zehn Prozent steigen sollen. Von der Maßnahme wären circa eine halbe Million Steuerzahler betroffen gewesen.

Nunmehr sollen lediglich Staatsbeamte und Parlamentarier die »Solidaritätssteuer« zahlen, wenn sie über 90 000 Euro verdienen. Entsprechend groß war die Empörung von dieser Seite: »Die Regierung sollte in die Taschen der Kriminellen greifen, nicht in jene der Staatsbeamten«, protestierte der Präsident des Richterverbands ANM, Luca Palamara. Diese Ansicht teilt auch der Senator der oppositionellen Demokratischen Par...

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