Der Schwarze Kanal
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01.09.2011 / Ausland / Seite 7

Journalisten wehren sich

Britische Polizei fordert von Medien Herausgabe von Bildmaterial über Unruhen

Christian Bunke, Manchester
Geht es nach dem britischen Premierminister David Cameron, dann sollen die Medien willige Helfer der Polizei werden. »Jeder hat eine Verantwortung, auch die Medien. Und ich hoffe, sie werden sie akzeptieren.« Es geht um die Übergabe von Bildern und Kameraaufnahmen an die Polizei nach den Unruhen in England im August. So sollen mögliche Randalierer identifiziert werden.

In den letzten Tagen klopfte die Polizei verstärkt bei Zeitungen und Fernsehsendern an. Betroffen sind unter anderem der Guardian und die Times sowie die BBC, Sky News und ITN. BBC und ITN lehnten die Übergabe von Dokumenten bereits ab. Offiziell müßte die Polizei einen gerichtlichen Beschluß erwirken, um die Aushändigung von journalistischem Material zu erzwingen. Versucht wird es oft genug auch ohne einen solchen Beschluß. Diese Praxis wird von der Journalistengewerkschaft NUJ bekämpft. Lawrence Shaw, der Nordengland-Organisator für die Gewerkschaft, erklärte gegenüber jW: »Die NUJ tritt...

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