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31.08.2011 / Inland / Seite 5

Lobbyist wird Gutachter

Gorleben-Befürworter Thomauske bekommt Auftrag bei Sicherheitsanalyse für Atommüll-Endlager. Auch andere involvierte Investoren stehen AKW-Betreibern nahe

Max Eckart
In Gorleben wird rund um die Uhr gebuddelt und gebohrt. Im Auftrag des Bundes erkundet die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe (DBE), ob sich der Salzstock als Lagerstätte für den hochradioaktiven Müll aus deutschen Atomkraftwerken und der Wiederaufbereitung eignet.

Die Ergebnisse der Grabungen fließen in die »Vorläufige Sicherheitsanalyse Gorleben« ein. Mit dieser Studie hatte das Bundesumweltministerium im vergangenen Jahr die Kölner Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) beaufragt – Mehrheitsgesellschafter der Forschungsorganisation sind der Bund und die Länder Bayern und Nordrhein-Westfalen. Bis Ende 2012 will das Ministerium von der GRS die Frage beantwortet wissen, »ob und ggf. unter welchen Bedingungen am Standort Gorleben ein Endlager für hochradioaktive Abfälle und ausgediente Brennelemente sicher betrieben und langzeitsicher verschlossen werden kann«. Das Auftragsvolumen liegt bei knapp ...

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