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26.08.2011 / Inland / Seite 2

»Die Frau steht in der Kirche ganz unten«

Ein breites Bündnis mobilisiert in Berlin zu Protesten gegen den Papstbesuch Ende September. Ein Gespräch mit Pascal Ferro

Gitta Düperthal
Pascal Ferro ist Projektkoordinator des Bündnisses »Der Papst kommt«, initiiert vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg

Der Papst kommt vom 22. bis zum 25. September nach Deutschland. Zum Auftakt wird ein breites Bündnis in Berlin gegen seinen Besuch demonstrieren – was empört Sie?

Wir kritisieren die menschenfeindliche Sexualpolitik des Papstes. Wir wenden uns gegen die Frauenverachtung und Homosexuellenfeindlichkeit der katholischen Kirche sowie die ständigen Verbote des Gebrauchs von Kondomen. Beispielsweise wettert Papst Benedikt XVI. gegen eine fortschrittliche Politik, die Schwule und Heteros in ihren Rechten gleichstellen will: Das sei eine »Legalisierung des Bösen«; man müsse Menschen vor Homosexualität genauso schützen »wie die Regenwälder vor dem Ausrotten«.

Der Papst negiert Frauenrechte durch das Verbot der Verhütung und des Abbruchs von Schwangerschaften. Zudem ist es in der katholischen Kirche für Frauen unmöglich, in höher...


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