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25.08.2011 / Ausland / Seite 2

Barrikaden in Chile

Zweitägiger Generalstreik für Hochschulreform und Verstaatlichungen

Santiago Baez
In Chile hat am Mittwoch ein landesweiter Generalstreik begonnen, zu dem Gewerkschaften, linke Parteien und Studentenverbände aufgerufen haben. Ziel der Aktion ist die Durchsetzung von Verfassungs- und Gesetzreformen, ein neues Arbeitsrecht, die Rückführung der privatisierten Rentenversicherung in öffentliches Eigentum und mehr staatliche Investitionen in die Gesundheitsversorgung und die Bildung.

Die Proteste begannen am Vorabend in zahlreichen Städten mit einem lautstarken »Cacerolazo«. Diese Aktionsform, bei der die Teilnehmer auf Kochtöpfe trommeln, hatte sich bereits unter der Militärdiktatur von Augusto Pinochet (1973–1990) bewährt. Schon in den frühen Morgenstunden wurden gestern zudem in verschiedenen Teilen der Hauptstadt Santiago de Chile Barrikaden errichtet, um die Kundgebungen vor erneuten Übergriffen durch die Polizei zu schützen. Präsident Sebastián Piñera kündigte an, das Staatssicherheitsgesetz gegen die Streikenden anzuwenden. Die...

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