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25.08.2011 / Feuilleton / Seite 13

Worum geht’s da überhaupt?

Die Kinogeschichte von Western und Science Fiction für zehnjährige Jungs: »Cowboys and Aliens«

Peer Schmitt
Die sehr zugedröhnten Surfer-Cowboy-Astronauten in John Carpenters großem Debütfilm »Dark Star« (1974) wußten genau, daß sie so ziemlich ganz allein waren »da draußen«. Am Ende surften sie auf den Trümmern ihres Raumschiffes zwischen den Sternen, wie es ihnen der Silver Surfer in den inspirierend billigen Comicheften vorgemacht hatte. Gestorben, unsterblich. Helden, die das Genre schreibt.

Die Genres sollen sich in Jon Favreaus Film »Cowboys and Aliens« vermischen, wie schon der Titel grandios simpel verspricht. Es gibt Revolver und Raumschiffe, Pferde und Strahlenwaffen, Männer und Frauen, Cowboys und Indianer – und Aliens.

Wie anscheinend fast alles heutzutage ist auch das eine Comicverfilmung. Jon Favreau war übrigens auch schon der Regisseur der beiden sich am Sarkasmus versuchenden »Iron Man«-Filme.

Ist nun dieser Genre Clash – Western, SciFi, Comic – etwas entsprechend Übergeschnapptes geworden, so was wie die postpostpostmodern...





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