24.08.2011 / Inland / Seite 2

»Viele Verbände unterstützen unsere Forderung«

Klage vor dem Verwaltungsgericht: Uni Köln soll Verträge mit Bayer-Konzern offenlegen. Ein Gespräch mit Philipp Mimkes

Ralf Wurzbacher
Philipp Mimkes ist Vorstandsmitglied beim industriekritischen Bündnis Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBGnetwork.de)

Die Coordination gegen Bayer-Gefahren klagt vor dem Kölner Verwaltungsgericht auf Offenlegung eines Kooperationsvertrags zwischen dem Chemieriesen Bayer und der Universität Köln. Worum geht es bei dieser Liaison?

Bayer und die Kölner Universitätsklinik haben vor drei Jahren eine Zusammenarbeit in den Bereichen Krebsforschung, Neurologie und Kardiologie vereinbart. Auch klinische Studien sollen gemeinsam durchgeführt werden. Die Firma zahlt hierfür pro Jahr einen sechsstelligen Betrag. Der damalige Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) nannte dies die »weitestreichende Kooperation, die eine nordrhein-westfälische Uniklinik bislang eingegangen ist«.

Aber Konkretes über Art, Umfang und Ziele der Zusammenarbeit wissen Sie nicht?

Wir haben direkt nach Vertragsunterzeichnung einen Fragenkatalog an die Uni gesandt. Als Antwort erhielten ...

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