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24.08.2011 / Inland / Seite 5

Selbstlose Förderung?

Die Drogeriemarktkette »dm« steht wegen einer gesponserten Anzeigenkampagne für das Bundesverbraucherschutzministerium in der Kritik. Kopplung an Eigenwerbung

Jan Greve
Eine Anzeigenkampagne der Drogeriemarktkette »dm« hat für einigen Unmut in politischen Kreisen und für eine Abmahnung der Wettbewerbszentrale gesorgt. Das ARD-Politikmagazin »Report Mainz« berichtete am Montag abend über die Verbindungen von dm ins Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), die zur Zeit eine gemeinsame Werbeak­tion in der Bild durchführen: dm sponserte dem Ministerium Anzeigenplätze – um gleichzeitig direkt daneben eigene Werbung zu schalten. Die Laufzeit der Kampagne, die nach ARD-Recherchen zwölf Anzeigen im Wert von insgesamt rund 340000 Euro umfassen sollte, war von Ende Juli bis Anfang September geplant.

Kritisiert wird nun von der »Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs«, wie die Wettbewerbszentrale mit vollem Namen heißt, daß bei den Anzeigen der Eindruck entstehe, die Bundesregierung würde dm direkt empfehlen. Beworben wird von seiten des Verbraucherministeriums eine Initiative fü...

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