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22.08.2011 / Feuilleton / Seite 12

Disneys Korkwand

Optische Drehbücher: In Berlin zeigt eine Ausstellung die Verbindung von Film und Bildender Kunst

F. B. Habel
Was ein Drehbuch ist, weiß wohl jeder. Es ist meist geteilt. Während auf der rechten Hälfte steht, was gesagt wird, liest man links, was geschieht und wie es ins Bild gesetzt wird. Ein optisches Drehbuch, wie es im deutschen Film lange üblich war, ist also die zeichnerische (mitunter auch fotografische) Umsetzung dessen, wie die Einstellungen gebaut sein sollen. Das optische Drehbuch (amerikanisch Storyboard) ist nun fast so etwas wie die Bildgeschichte (amerikanisch: Comicstrip) zum Film. Sicherlich ist es auch kein Zufall, daß Film und Comic in etwa gleichzeitig ihren Siegeszug begannen, nämlich in den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Das bildliche Erzählen wurde durch die Reproduzierbarkeit sehr schnell zu einem Massenphänomen. Und vielleicht ist es auch kein Zufall, daß man sich gerade jetzt auf die Geschichte der Storyboards besinnt. Der Comic hat einen weiteren Entwicklungsschritt getan. Mittlerweile führen grafische Erzählungen (amerikanisch:...

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