Der Schwarze Kanal
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20.08.2011 / Inland / Seite 4

Lokführer vorerst ausgebremst

GDL strebt Schlichtung im Schienenpersonennahverkehr an. Flächentarifvertrag derzeit nicht durchsetzbar

Rainer Balcerowiak
Abgesehen von der in Norddeutschland verkehrenden AKN und der Vogtlandbahn wird es in absehbarer Zeit keine weiteren Arbeitsniederlegungen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) geben. Bei den anderen bislang bestreikten Unternehmen, meist Tochterunternehmen der Konzerne Benex, Veolia und Netinera, laufen derzeit Gespräche über die Einleitung von getrennten Schlichtungsverfahren, bestätigte ein GDL-Vertreter am Freitag gegenüber jW.

Der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky hatte bereits am Mittwoch in der Sächsischen Zeitung den Streikverzicht angekündigt und dies als »beruhigendes Signal an die Arbeitgeber« bezeichnet. Weselsky räumte ein, daß die GDL ihr hauptsächliches tarifpolitisches Ziel, nämlich einen Rahmentarifvertrag für alle 26000 deutschen Lokführer auf dem Vergütungsniveau der Deutschen Bahn AG, in der aktuellen Tarifrunde nicht erreichen werde. Zwar habe die GDL für 95 Prozent aller Lokführer i...

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