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16.08.2011 / Titel / Seite 1

Platzecks Rückzieher

Der massive Widerstand gegen die geplante Errichtung unterirdischer Lagerstätten für Kohlendioxid in einigen Regionen Brandenburgs zeigt Wirkung. Am Montag erklärte Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) in der Lausitzer Rundschau, er schließe den Einsatz der CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) in Brandenburg vorerst aus. Bei dem Verfahren wird Kohlendioxid bei der Braunkohleverstromung abgespalten und dann in unterirdische Lager verpreßt. Nach bisheriger Planung sollen in Ostbrandenburg bei Beeskow und Trebbin unterirdische CO2-Speicher eingerichtet werden. Gegner befürchten unter anderem, daß wegen der geologischen Beschaffenheit des Gebietes eine großflächige Versalzung des Trinkwassers drohen würde. Dennoch hatte sich die »rot-rote« Landesregierung und insbesondere Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linke) bislang darauf festgelegt, entsprechende Projekte des Energiekonzerns Vattenfall mit allen Mitteln zu unterstützen.

Einen Dämp...

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