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09.08.2011 / Inland / Seite 2

»So wird versucht, die Belegschaft zu spalten«

Lohnverzicht für Beschäftigungsgarantie: Prinovis-Druckereibeschäftigte wehren sich gegen Erpressung. Gespräch mit Hans Killer

Gitta Düperthal
Hans Killer gehört der Streikleitung der Nürnberger Prinovis-Druckerei an, ist Mitglied des Betriebsrats und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.

Der Tiefdruckkonzern Prinovis, zu 74,9 Prozent im Besitz von Bertelsmann, will am Standort Nürnberg 138 von rund 800 Beschäftigten entlassen. Das betrifft genau die, die sich geweigert haben, einen Vertrag zu unterzeichnen, der Lohnverzicht und unbezahlte Mehrarbeit vorsieht. Wie wehren sich die Kollegen dagegen?

Wir werden in naher Zukunft streiken, wie wir bereits am 27. und 28. Juli gestreikt haben. Wir werden die Arbeit niederlegen, wenn es uns produktionstechnisch geeignet erscheint – für die Geschäftsleitung unvorhersehbar, um eine gute Wirkung zu entfalten. Wir fordern einen Sozialtarifvertrag und die Anerkennung des Flächentarifvertrags, das haben wir am 10. Juli bei einer Versammlung der Gewerkschaft ver.-di beschlossen. Die Willkür, mit der die Geschäftsleitung einzelne Beschäftigte ...

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