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23.07.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

Ohne Verantwortung

Am ersten Jahrestag der Duisburger »Loveparade«-Katastrophe sind deren Ursachen nicht aufgeklärt. Die Schuldigen werden nicht benannt

Markus Bernhardt
Knapp ein Jahr nach der »Loveparade«-Katastrophe, bei der am 24. Juli 2010 in Duisburg 21 Menschen starben und über 500 verletzt wurden, hat der nordrhein-westfälische Landtag am Freitag auf Antrag der FDP-Fraktion erneut über Konsequenzen aus dem Geschehen diskutiert. Noch immer ermittelt die Staatsanwaltschaft Duisburg wegen des Unglücks gegen insgesamt 16 Personen.

Horst Engel, der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, sparte in der Debatte nicht mit Angriffen auf den nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger (SPD). Dieser habe dem Parlament »Märchen« über den Polizeieinsatz erzählt. Auch der Veranstalter – die Firma Lopavent – und die Stadt Duisburg hätten versagt. Jäger wies alle Anschuldigungen zurück.

Zwar unterstützte der CDU-Rechtspolitiker Peter Biesenbach die Kritik der FDP-Fraktion, sprach sich jedoch dafür aus, die weitere Diskussion über mögliche Polizeipannen im Rahmen des »Loveparade«-Einsatzes erst nach der für S...



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