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19.07.2011 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Exklusive Solidarität

Industriegewerkschaften setzen vornehmlich auf Interessenvertretung von Stammbeschäftigten – mit fatalen Konsequenzen

Daniel Behruzi
Jahrzehntelang wurden die bundesdeutschen Gewerkschaften in der Soziologie als »korporatistisch« und »intermediär« beschrieben. Der in den 1970er Jahren entwickelten Analyse zufolge gelten sie als intermediär, »weil sie sich nicht auf die Vertretung von Arbeiterinteressen allein beschränken, sondern weil sie stets auch die Interessen der Kapitalseite in ihre Handlungsstrategien inkorporieren«, schreibt Thomas Haipeter vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Uni Duisburg-Essen in seiner Einleitung zum Buch »Gewerkschaftliche Modernisierung«. Der im VS-Verlag erschienene Band dokumentiert die Beiträge einer Tagung von Gewerkschaftern und Soziologen vom Juni 2010 in Mülheim/Ruhr, die sich teilweise kritisch mit den alten Konzepten auseinandersetzen.

Bei dem Bild intermediärer Kollektivakteure mit korporatistischen Handlungsmustern handelt es sich laut Haipeter nicht um ein zeitlos gültiges Modell, sondern um eine »zwar naheliegende, aber durch un...

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