Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Mittwoch, 22. Mai 2019, Nr. 117
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
18.07.2011 / Inland / Seite 4

Rüstungsdeal mit Angola kein Ausrutscher

Lieferung von Kriegsschiffen ist nicht Beginn, sondern Fortsetzung der militärpolitischen Kooperation

Sebastian Carlens
Die Lieferung von Patrouillenbooten der Bremer Lürssen-Werft an die angolanische Kriegsmarine, die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Ende vergangener Woche in Aussicht stellte, hat die Debatte um die Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung weiter angeheizt. Der Kriegsschiffsverkauf ist allerdings nicht der Beginn einer militärischen Kooperation der BRD mit Angola, sondern deren konsequente Fortsetzung. Der Deal wurde bereits vor zwei Jahren eingefädelt, als eine angolanische Regierungsdelegation im Februar 2009 nach Bremen gereist war und Verhandlungen über den Kauf von Kriegsschiffen mit der Lürssen-Werft geführt hatte. Die von den Vettern Peter und Friedrich Lürssen geführte Traditionswerft beschäftigt über 1000 Mitarbeiter und ist, neben Luxusyachten, auf militärisches Marinegerät spezialisiert; bereits im Ersten und Zweiten Weltkrieg belieferte die Werft die deutsche Armee.

Das Zustandekommen des Geschäftes ist maßgeblich dem Engagement Friedrich...

Artikel-Länge: 4123 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €