15.07.2011 / Ausland / Seite 7

Rechte verweigert

UN kritisiert Haftbedingungen von Bradley Manning in den USA

Jürgen Heiser
Die US-Regierung verweigert dem UN-Sonderberichterstatter für Folter, Juan Mendez, weiterhin einen unüberwachten Besuch bei Bradley Manning. Das Pentagon wirft dem 23jährigen Obergefreiten Manning vor, als Nachrichtenanalyst der US-Armee Tausende interne Militärdokumente an Wikileaks geliefert und somit »den Feind unterstützt« zu haben.

Manning war nach seiner Verhaftung im Irak Ende Mai 2010 über neun Monate auf der Militärbasis Quantico in Virginia isoliert worden. Erst nach internationalen Protesten wurde er am 20. April 2011 in das Militärgefängnis Fort Leavenworth in Kansas verlegt, wo seine Haftbedingungen etwas gelockert wurden.

Am Dienstag wandte sich nun der Hochkommissar für Menschenrechte der Vereinten Nationen in Genf mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit. Darin beklagt Mendez, er sei zwar von der US-Regierung darüber informiert worden, daß sich Mannings Haftsituation seit seiner Verlegung nach Fort Leavenworth verbessert habe, ihm werde...



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