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14.07.2011 / Inland / Seite 4

DGB fordert Wohnungsbau

Berlin: Gewerkschaft und Diakonisches Werk befürchten Vertreibung armer Menschen. Beteiligung an Mieterdemonstration im September angekündigt

Christian Linde
Eines hat der kürzlich von Berlins Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) vorgelegte neue Mietspiegel deutlich gemacht: Die Wohnkosten in der Hauptstadt steigen immer weiter an. Allein in den beiden letzten Jahren um durchschnittlich knapp acht Prozent netto kalt. Allein die Mieten für kleine Quartiere unter 40 Quadratmetern haben um bis zu 14,8 Prozent zugelegt. Hinzu kommt, daß bei Neuabschlüssen die Preise geradezu explodieren und Suchende mit schmalem Geldbeutel nicht mehr mithalten können. Gleichzeitig wird Wohnraum immer knapper. So gehen durchschnittlich 3500 Domizile durch Abriß, Umwidmung und Zweckentfremdung dem Mietwohnungsmarkt jährlich verloren.

Worauf Mieterorganisationen seit Jahren hinweisen, beklagen nun auch der Deutsche Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg (DGB) und das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz: Die Hauptstadt stehe insbesondere bei der Versorgung mit preisgünstigem Wohnraum mit dem Rüc...

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