Jetzt drei Wochen gratis lesen.
Gegründet 1947 Mittwoch, 21. April 2021, Nr. 92
Die junge Welt wird von 2503 GenossInnen herausgegeben
Jetzt drei Wochen gratis lesen. Jetzt drei Wochen gratis lesen.
Jetzt drei Wochen gratis lesen.
09.07.2011 / Geschichte / Seite 15

Großer Crash

Vor 80 Jahren: Die deutschen Banken stecken tief in der Krise

Reiner Zilkenat
Am 13. Juli 1931 wird fast überall in Deutschland die Polizei in Alarmbereitschaft versetzt. Die viertgrößte Bank des Landes, die Darmstädter und Nationalbank (DaNat-Bank), hat ihre Zahlungsunfähigkeit erklärt und die Schalter geschlossen. Die Befürchtung, daß auch andere Kreditinstitute über keine ausreichenden Barbestände verfügen könnten, löst den Run auf die Banken aus. Im Laufe des Tages wird klar: Sie verfügen nicht über genügend Liquidität, um die Auszahlungswünsche ihrer Kunden befriedigen zu können. Die Reichsregierung unter Heinrich Brüning will Zeit gewinnen, um die Lage unter Kontrolle zu bekommen, und erwirkt mit Hilfe von Notverordnungen die Verkündung sogenannter Bankfeiertage: Am 14. und 15. Juli ruht der Zahlungsverkehr, in den Tagen danach dürfen lediglich Auszahlungen für Löhne, Gehälter, Arbeitslosenunterstützungen, Steuern und ähnliche Zwecke erfolgen. Zugleich wird die staatliche Devisenbewirtschaftung eingeführt, die unter anderem e...

Artikel-Länge: 9659 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €