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09.06.2011 / Inland / Seite 5

Billig und rechtlos

Berlin: Beschäftigte der Behindertenassistenz fordern Tarifverträge und angemessene Entlohnung. Bislang keine Zugeständnisse vom Senat

Rainer Balcerowiak
Mit einer Protestkundgebung vor der Senatsverwaltung für Soziales in Berlin-Kreuzberg machten Beschäftigte von Unternehmen der sogenannten persönlichen Behindertenassistenz und ihre Klienten am Mittwoch auf ihre unzumutbaren Arbeitsbedingungen aufmerksam. Neben den Betriebsräten der beiden größten Anbieter ambulante dienste e.V. und Lebenswege gGmbH hatte auch die Gewerkschaft ver.di zu der Veranstaltung aufgerufen. In Berlin arbeiten über 1000 Beschäftigte in der persönlichen Assistenz und ermöglichen rund 200 Behinderten ein weitgehend selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben.

Finanziert wird diese Leistung in den meisten Fällen vom Senat. Nach über zehn Jahren Lohnstagnation und massiven Entgeltabsenkungen für Neubeschäftigte wird seit Mai 2011 endlich der Vergütungsvertrag zwischen Kostenträgern und Anbietern von persönlicher Behindertenassistenz, der sogenannte Leistungskomplex 32, neu verhandelt. Am 31. Mai besetzte eine Delegation von Beschäfti...

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