09.06.2011 / Inland / Seite 8

»Ursache ist die Schwäche des Landesvorstandes«

In Hamburg hat sich jetzt der 14. Landesverband der Antikapitalistischen Linken gegründet. Ein Gespräch mit Tilman Rosenau

Mirko Knoche
Tilman Rosenau ist Gründungsmitglied der Antikapitalistischen Linken (AKL) in der Hamburger Linkspartei

Am Wochenende hat sich in Hamburg der 14. Landesverband der Antikapitalistischen Linken (AKL) in der Linkspartei gegründet. Warum erst jetzt?

Erste Versuche hat es bereits seit einem Jahr gegeben. Jetzt haben wir genug Leute gefunden, die sich in unserer Partei engagieren. Wir haben insgesamt rund 80 Einladungen versandt, gekommen sind schließlich 28 Mitglieder.

In welchem Zusammenhang steht die AKL-Gründung mit den Verwerfungen innerhalb der Linkspartei? Vor, während und nach dem Bürgerschaftswahlkampf war viel Knatsch zu vernehmen. Unter anderem sind eine Landessprecherin und der Schatzmeister zurückgetreten.

Die Rücktritte waren nicht die Ursache für die AKL-Gründung. Wir hatten eine besondere Ausgangslage: Es gibt in Hamburg zwei Kommunistische Plattformen (KPF) aus der alten PDS. Beide treten öffentlich nicht in Erscheinung. Eine von ihnen hatte si...

Artikel-Länge: 4082 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe