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09.06.2011 / Feuilleton / Seite 12

Extrem nüchtern

Labor Ausbeutung: »ameisen-report«, ein Marburger Stück über die Sinnfragen im Spätkapitalismus

Franziska Lüdtke
Die Arbeitsgesellschaft ist seit langem in der Krise. Als Grund gilt die Verknappung von Arbeit. Die stets von Vollbeschäftigung schwadronierende Politik doktert halbherzig an Symptomen herum und verweigert sich der Suche nach Ursachen. Diskussionen zum Thema stehen am Rande des medialen und politischen Interesses. In der Theaterperformance »ameisen-report. Live-Arbeit trifft Zukunftsvision«, daß bis zum Wochenende im Marburger G-Werk aufgeführt wurde, nimmt Heike Scharpff das Thema unter die Lupe.

Zusammen mit ihrem Team hat sie sich durch einen imposanten Stapel an Fachliteratur von Max Webers »Protestantische Ethik und Geist des Kapitalismus« bis zu André Gorz’ »Kritik der ökonomischen Vernunft. Sinnfragen am Ende der Arbeitsgesellschaft« gewühlt. Am Ende gab sie den Schauspielern Dela Gakpo, Nicole Horny und Philipp Sebastian drei Mittelstandsberufsbilder vor (Werberin, Krankenpflegerin und Unternehmer) und schickte sie los, um Vertreter dieser...

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