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03.06.2011 / Feminismus / Seite 15

Uganda, Liberia und Ruanda als Vorreiter

Neue Parlamentsvorsitzende in Kampala. Politischer Einfluß von Frauen in Afrika nimmt langsam zu

Thomas Berger
Mit gut 30 Millionen Einwohnern zählt Uganda zwar nicht direkt zu den Schwergewichten innerhalb Afrikas. Daß dort neuerdings eine Frau das dritthöchste Amt im Staatsapparat innehat, darf dennoch als wichtiges Signal für den Kontinent gelten. Am 19. Mai wurde Rebecca Alitwala Kadaga, die fünf Tage später ihren 55. Geburtstag feierte, zur neuen Parlamentspräsidentin gewählt. 302 Stimmen entfielen auf sie, nur 57 auf ihren Gegenkandidaten Nathan Nandala Mafabi. Das ist auch ein Ausdruck der klaren Mehrheitsverhältnisse zugunsten der Regierungspartei Nationale Widerstandsbewegung (NRM) von Präsident Yoweri Museveni, die bei den jüngsten Wahlen ihren Vorsprung noch ausbauen konnte. Mafabi, ein Antikorruptionsaktivist, gratulierte seiner siegreichen Kontrahentin und bewertete die Abstimmung unter den neuen Abgeordneten als frei und fair. Vorbehalte hat er jedoch weiterhin, weil er Rebecca Kadaga nicht abnimmt, einen echten Neuanfang zu repräsentieren.

In der T...

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