01.06.2011 / Feuilleton / Seite 13

»Dummheit kennt keine Zweifel«

Heute beginnt in Berlin das Kabarettprogramm »Revolte!« Ein Gespräch mit Robert Griess und Herrn Stapper

Andreas Geil
Der Kölner Kabarettist, Drehbuchautor und Gagschreiber Robert Griess sagt von sich: »Ich bin nur ein einfacher Diener im Weinberg der Satire«. Bis einschließlich Samstag gastiert er mit seinem aktuellen Programm »Revolte! Eine Anleitung für die Mittelschicht« in Berlin. Darin spielt er Herrn Stapper, den modernen klassenbewußten Unterschichtler von nebenan.

Herr Griess, Anfang Mai waren Sie Mitveranstalter des »1. Kölner Festivals des politischen Kabaretts«. Dort feierte man »die Rückkehr des Agitprop«. Ist das nicht etwas dick aufgetragen?

Robert Griess: Härtere Zeiten brauchen härtere Pointen. Wir wollten mal wieder zeigen, wie sehr das immer wieder totgesagte politische Kabarett lebt und welche Bandbreite das Genre bietet – und das Publikum strömte, alle Tage waren ausverkauft. Das politische Kabarett bringt eben in seinen guten Momenten Kommentare und Informationen, die man sonst nicht öffentlich hört. Und das Publikum möchte eben auch einmal an...

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