20.05.2011 / Feuilleton / Seite 13

Das war schon was

Fest an der Seite des Schweißertrupps: Dieter Schumanns Dokfilm »Wadans Welt« über die Werft in Wismar

Tom Dorow
Der Ausverkauf des VEB (Volkseigener Betrieb) Mathias-Thesen-Werft Wismar ist ein Lehrstück aus der deutschen Schiffsbaugeschichte. Nach der Wende fiel die Werft an die Treuhand. Gegen den Widerstand des damaligen CDU-Ministerpräsidenten Alfred Gomolka wurde sie 1992 an den Bremer Vulkan verkauft. 1996 meldete dieser Konkurs an. Für die Modernisierung ostdeutscher Werften bestimmte Fördergelder in Höhe von 850 Millionen DM waren bis dato innerhalb des Konzerns umgeleitet worden, um Liquiditätsprobleme zu verschleiern. Die Wismarer Werft ging in den Besitz des norwegisches Konsortiums »Aker Yards« über. 2008 wurde die Mehrheit der Anteile an den russischen Oligarchen Andrej Burlakow verkauft, der die Werft in »Wadan Yards« umbenannte. In dieser Situation wollte der Filmregisseur Dieter Schumann auf der Werft eine Dokumentation über den Bau der weltgrößten Fähre drehen. Schumann ist zumindest im Osten kein Unbekannter. Sein Film »flüstern und SCHREIEN« (198...

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