19.05.2011 / Ausland / Seite 7

Söldner für die Emirate

Blackwater-Veteran gründet in Abu Dhabi neue Firma. Niederschlagung von Arbeiterrevolten und Stoßtrupp-Unternehmen gegen Iran werden als Hauptaufgaben genannt

Knut Mellenthin
Der Gründer des berüchtigten US-Söldnerunternehmens Blackwater, Erik Prince, baut eine internationale Kampftruppe für die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) auf. Das berichtete die New York Times aufgrund umfangreicher Recherchen am Wochenende.

Nach Skandalen seiner früheren Firma im Irak, Afghanistan und Pakistan lebt Prince seit letztem Jahr offiziell in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Emirate. Zwischen den USA und den UAE besteht kein Auslieferungsabkommen, was Prince vor möglichen Gerichtsverfahren schützt. Darüber hinaus begründete er seine Übersiedlung mit der »großen Nähe zu potentiellen Chancen im gesamten Nahen und Mittleren Osten«. Der Blackwater-Veteran hat in Abu Dhabi eine neue Firma unter dem Namen Reflex Responses, oft kurz als R2 bezeichnet, gegründet. Nach dort üblicher Geschäftspraxis halten die Emirate eine 51prozentige Anteilsmehrheit an dem Unternehmen, das sie zunächst mit 21 Millionen Dollar Startkapital ausstatteten.

Dem Bericht ...



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